Edelstahl Trinkflaschen als nachhaltige Lösung

Wer viel unterwegs ist und dabei gesund und fit bleiben will, muss viel trinken. Da ist es nur praktisch, immer etwas zu trinken zur Hand zu haben. Ob beim Sport, beim Ausflug oder auf der Arbeit: Viele Menschen haben ihre Flasche mit Wasser oder einem anderen Getränk immer zur Hand. Oft sind die Getränke in Plastikflaschen abgefüllt, was auf den ersten Blick viele Vorteile bietet: Plastikflaschen sind leicht, man bekommt sie überall und sie gehen nicht so einfach kaputt. Auf den zweiten Blick aber sind Plastikflaschen alles andere als gut: Sie stellen für die menschliche Gesundheit eine Gefahr da und belasten darüber hinaus die Umwelt. Aber warum ist das so und was sind die Alternativen?

Warum Trinkflaschen aus Kunststoff schlecht für den Körper sind

Je nachdem, aus welchen Stoffen genau eine Plastikflasche hergestellt ist, ergeben sich unterschiedliche Risiken. Der bekannteste Stoff, der in Kunststoffprodukten vorkommt, ist wohl das umstrittene Bisphenol A (BPA). Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO sowie vieler Experten können bereits kleinste Mengen von BPA schwerwiegende Folgen haben: Der Stoff steht im Verdacht, zur Entstehung mehrerer Krankheiten beizutragen – unter anderem zu Fruchtbarkeitsproblemen. Besonders tückisch: Bisphenol A ist in zahlreichen Artikeln des täglichen Lebens enthalten. Dazu zählen auch viele Behälter für Getränke, gerade solche, die man selbst befüllen und wiederverwerten kann.

Die gute Nachricht: Handelsübliche Einweg- und Mehrweg-Plastikflaschen werden aus Polyethylenterephthalat, kurz PET, hergestellt. Sie enthalten kein BPA. Völlig unproblematisch sind aber auch diese Flaschen nicht. PET steht im Verdacht, östrogenähnliche Auswirkungen zu haben. Das ergab eine Studie an einer Universität in Frankfurt am Main. Außerdem geben PET-Flaschen geringe Menschen von Acetaldehyd an ihren Inhalt ab. Der Stoff ist gesundheitsschädlich und kann sich negativ auf Leber und Herz auswirken. Der typische Geschmack, den Getränke manchmal annehmen, wenn sie sich längere Zeit in einer Flasche aus Plastik befinden, rührt in vielen Fällen von den Stoffen her, die die Flasche an das Getränk abgibt. Ob die Stoffe, die so in Wasser und Co. gelöst werden, noch darüber hinaus gehende Langzeitfolgen haben können, ist noch nicht vollständig erforscht.

Ebenfalls ein Problem, dessen komplette Ausmaße noch nicht bekannt sind, ist Mikroplastik. In vielen Mineralwasserflaschen haben Forscher diese winzigen Teilchen nachgewiesen, die durch die Getränke einfach in den menschlichen Körper gelangen können. Welche langfristigen Folgen das haben kann, liegt nach aktuellem Stand der Forschungen noch im Bereich der Vermutungen. Klar ist aber: Plastik gehört auf keinen Fall in den menschlichen Körper.

Dabei ist es gar kein Problem, sich gegen alle bekannten und eventuell noch unbekannten Risiken abzusichern: Mit einer Trinkflasche aus Edelstahl ist das sogar ganz einfach. Als garantiert BPA-freie Flaschen geben sie keine unerwünschten Stoffe an ihren Inhalt ab, außerdem hinterlassen sie keinen Geruch. Dabei ist es sogar egal, ob die Getränke warm oder kalt sind und wie lange sie sich in der Flasche befinden. Die Aufbewahrung ist hygienisch und der Inhalt der Flasche bleibt lange frisch und gut geschützt vor unerwünschten Inhaltsstoffen.

Was lange währt, landet nicht im Müll

Edelstahl-Flaschen haben einen weiteren Vorteil: Sie können vielfach wiederverwendet werden. Einweg-Plastikflaschen, wie es sie an vielen Stellen zu kaufen gibt, wandern schon nach einer Benutzung ins Recycling. Mehrweg-Plastikflaschen werden zwar gewaschen und wiederverwertet, aber auch sie können nicht endlos benutzt werden: Irgendwann landen sie im Müll und werden im besten Fall wiederverwertet. Trinkflaschen, die für eine Wiederbefüllung gedacht sind, sind stabil und halten lange – aber irgendwann werden sie unschön, kriegen Risse oder büßen an Farbe ein. Dann ist für sie die letzte Station die Mülltonne oder der Gelbe Sack.

Wenn es sich nicht um Pfandflaschen handelt, die zum Händler zurückkehren, sollte Plastik immer einem geeigneten Recycling-System zugeführt werden. Allerdings ist es nicht so, dass Plastik in jedem Fall vollständig wiederverwertet wird. Manche Sorten können gar nicht so einfach wiederverwertet beziehungsweise aufbereitet werden. Selbst wenn sie recycelt werden, entstehen aus ihnen nicht mehr dieselben Stoffe, sondern nur minderwertigere. In manchen Fällen wird Plastik gar nicht recycelt, sondern einfach verbrannt, da dies für den Entsorger kostengünstiger sein kann.

Im Falle von PET ist es zumindest möglich, den Stoff wiederzuverwerten: Wenn Plastikflaschen aus diesem Stoff korrekt entsorgt und aufbereitet werden, können daraus neue Flaschen entstehen. Aber die Sortierung und Wiederaufbereitung ist zeit- und energieintensiv. Viel besser ist es, wenn Behälter gar nicht erst im Müll landen, sondern einfach wieder und wieder benutzt werden können. Plastikgefäße sind dafür nicht immer geeignet, mit Flaschen aus Edelstahl ist das aber kein Problem: Im Gegensatz zu vielen Behältnissen aus Plastik sind sie dafür gemacht, wieder und wieder benutzt zu werden, ohne dass sich ihre Eigenschaften verschlechtern. Während eine Mehrweg-Plastikflasche sich immer weiter abnutzt und nach einiger Zeit unbrauchbar wird, bleibt Edelstahl immer in Form. Übrigens: Wenn es nach einer langen Nutzdauer doch dazu kommt, dass auch die Edelstahl-Flasche entsorgt werden muss, ist das gar kein Problem. Edelstahl lässt sich sehr gut wiederverwerten.

…und was ist mit Glasflaschen?

Im Vergleich zu Plastikflaschen schneiden auch Glasflaschen gut ab: Sie geben keinerlei schädliche Stoffe ab, außerdem sind sie wiederverwendbar und zum Schluss gut recycelbar. Aber Glasflaschen haben zwei entscheidende Nachteile: Sie sind sehr schwer und sie zerbrechen leicht. Wenn eine Glasflasche auf den Boden fällt oder – noch schlimmer – in einer etwas zu unsanft abgesetzten Tasche zerbricht, zerspringt sie in viele Scherben. Damit ist nicht nur ihr kostbarer Inhalt verschüttet, sondern man trägt im schlimmsten Fall noch eine Schnittwunde davon.

Flaschen aus Edelstahl überzeugen auch in diesem Punkt: Das ein oder andere Mal herunterzufallen macht ihnen überhaupt nichts aus. Das Material ist äußerst robust und trägt bei den meisten Zwischenfällen nicht mal einen Kratzer oder eine Delle davon. Wer auf Edelstahl-Flaschen umsteigt, wird lange Freude daran haben.

Die Vorteile von Edelstahl-Flaschen liegen auf der Hand

Wer sich nachhaltig und gesund erfrischen will, kommt nicht drumherum, sich von Einweg-Getränkeverpackungen zu verabschieden. Wenn es nun darum geht, eine Trinkflasche anzuschaffen, die wieder und wieder verwendet werden kann, ist eine aus Edelstahl die beste Lösung. Das Material hat viele Vorteile, aber dabei keinen der Nachteile von Plastik oder Glas. Edelstahl ist hygienisch, gesundheitlich unbedenklich und äußerst langlebig. Wer sich eine Edelstahl-Flasche anschafft, tut sich selbst und der Umwelt etwas Gutes – und hat für eine sehr lange Zeit einen treuen Begleiter. Ob beim Sport, beim Stadtbummel oder bei der Wanderung durch die Berge: Die Edelstahl-Trinkflasche macht alles mit. Außerdem macht es richtig Spaß, sie wieder und wieder zu benutzen und immer mit neuen Getränke-Kreationen zu füllen. Bei Wasser ist nämlich noch lange nicht Schluss. Auch warmer Tee oder Getränke mit Kohlensäure machen sich äußert gut Edelstahl-Flaschen.